Tobias Kaiser
A Computer Engineer's Projects and Ideas
Zurück zur Homepage

VGA-Ansteuerung per AVR

AVR VGA

Dieses kleine Gerät, das aus einem ATmega16, einer ausgebrochenen VGA-Buchse aus einem kaputten Mainboard, einem 25-Mhz-Quarz, einem 200-Ω-Widerstand, einem 100-nF-Kondensator, einem sechspoligen Programmierstecker, ein paar Drähten und einer guten Portion Heißkleber zusammengeklebt ist, zeigt, dass man mit kleinen Mikrocontrollern wie z. B. AVRs durchaus Videosignale generieren kann, die dann von einem VGA-Monitor dargestellt werden.

Die VSYNC-Leitung des VGA-Anschlusses ist direkt an PB3 angeschlossen, die HSYNC-Leitung an PB4. Mit einem 200-Ω-Widerstand ist PB5 an alle drei Farbkanäle angeschlossen. Daher ist das Resultat ein Schwarz-Weiß-Bild. Für große Grafik-Kunststücke hat der AVR kaum Zeit, denn die meiste Zeit ist er damit beschäftigt, eine Bildzeile auszugeben.

Bei meinem Aufbau zeigt der AVR einen Echtzeit-Hexdump seines Speichers an.

ZIPAssembler-Quelltext für AVR-VGA (Atmel-Assembler)

Der Aufbau nutzt die Geschwindigkeit des Mikrocontrollers voll aus. Mit 25 MHz (entspricht der Pixelfrequenz) ist der AVR übertaktet, läuft unter normalen Bedingungen aber stabil.

Sehr beeindruckend: Mit zusätzlicher Außenbeschaltung (Schieberegister) ist es sogar möglich, mit dem AVR einen 25×80-Zeichen-Textmodus-VGA-Signal zu generieren: DMM VGA

Kommentare

comments powered by Disqus